Die Eselsmühle zu Kirchheim

Wanderkarte Nr. 10

Die Eselsmühle, vor 1623 erbaut, hatte zwei oberschächtige Mahlgänge. Sie war eine Bannmühle. Die Bannmüller waren verpflichtet, Esel zu halten, mit denen sie das Mahlgut bei den Bauern abholten und das Mehl zurückbrachten.

Häufiger Besitzerwechsel prägte die Historie:

1623 hieß der Eselsmüller Hans Becker. Es folgten sieben weitere Eigentümer, bis die Mühle 1774 in den Besitz des Schultheißen Hammel kam. Fortan bildete die Eselsmühle den Mittelpunkt reiner Müllerzunft und kam bis zu ihrer Umwandlung in eine Malzfabrik durch die Firma Moritz Marx im Jahre 1898 zu hoher Blüte. Seit 1980 ist der Mälzereibe­trieb eingestellt. Das Fabrikgebäude wurde baulich und maschinell umgerüstet und ist heute ein gut funktionierende Silibetrieb. Vom ursprünglichen Mühlengebäude ist nur noch das Erdgeschoß des Wohnhauses erhalten.

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