Die Heckmühle zu Großkarlbach

 

Wanderkarte Nr. 20

Ehemals stand dort eine unbewohnte Schleifmühle, die einst zur unteren Grafschaft von Leiningen-Hardenburg gehörte. Sie wurde 1598 umgebaut in eine Walkmühle. Den damaligen Beständern der Mühle, dem Frankenthaler Ratsherrn Johann Herff sowie Hans Engel, Willem Lissett und Konsorten aus Frankenthal, wurde erlaubt, zwei Brücken, davon eine "aus Steinen gewölbt", für sich und ihre Nachkommen zu bauen, zu deren Unterhalt sie andererseits verpflichtet waren.

1841 findet sich bei der Erstellung des Grundsteuer-Katasters erstmalig die Bezeichnung "Außer dem Dorf die Heckmühle". Sie wurde im gleichen Jahre von der Witwe des Philipp Fitting für 9000 Gulden gekauft, Vorbesitzer war der Großkarlbacher Müller Jacob Schiffer. Der Besitz bestand aus Wohnhaus, Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgang, Ölmühle, Brennhaus, Nebenbau mit Stube und Speicher, Scheuer und Stallung, Schweineställen, Hofraum und Brunnen.

Das behäbige, schön restaurierte Anwesen bildet den Ortsabschluß Richtung Laumersheim und wird heute zu Wohnzwecken genutzt.

 

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