Die Schloßmühle zu Großkarlbach

 

Wanderkarte Nr. 16

Johann Mattias Haumüller mit seiner Gemahlin Martha Elisabetha geb. Schmal, kaufte am 31. März 1702 von Kurpfalz als Erbestandsgut den früheren Mönchhof mit Mönchmühle.

Sie erbauten zwischen 1702 und 1707 die Schloßmühle mit Schloß Mühlental und legten zwei Weiher und einen Park an.Von dem Enkel Cristian von Haumüller zu Mühlenthal wurde der Bestand 1766 an seinen Vetter Rudolf Moritz Freiherr von Geispitzheim verkauft.

Das Gut Mühlenthal mit Mühle blieb von 1766-1792 im Besitz der Geisspitzheimer, danach verkaufte der Durchlauchte Hochfürstlich-Nassau-Weilburgische Hofmarschall Freiherr von Geispitzheim zu Mühlenthal an die Frau Fürstin Karolina von Isenburg das "Pfalzgut" auf Großkarlbacher Gemarkung. Es wurde ein neuer Erbestand aufgenommen mit Kurpfalz und dem Ortsgericht Großkarlbach.

Im Jahre 1797 erfolgte die Säkularisierung. Aller herrschaftlicher Besitz wurde zum französischen Nationaleigentum erklärt. So wurde auch der Besitz der Gräfin von Isenburg, das Schloß Pfalzgut und die Schloßmühle öffentlich in Mainz versteigert.

1804 fand das Schloß mit Weiher, 100 ar, als Käufer Christ. Webel, Hermann Welsch und Phil. Fitting (er) aus Großkarlbach zum Kaufpreis von 7450 frs.

1807 kaufte die Witwe Jacob Dietrich aus Großkarlbach Schloßmühle, Wohnhaus, Hof, Stallung und 2 Gärten, 21 ar, geschätzt zu 8544 frs. Die Mühle hatte freien Zugang durch die beiden Tore des Schlosses und den Hof.

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