Einweihung des Eckbach-Mühlenwanderweges

am 12. 10. 1997 in der Mühle am Weiher, Großkarlbach

Nach tagelangem ausgiebigem Dauerregen hatte Petrus ein Einsehen mit den vielen Gästen, die trotzdem zur Einweihungsfeier gekommen waren.

Pünktlich zum Auftakt durch die Jagdhornbläsergruppe Dirmstein konnten die Regenschirme zusammen­geklappt werden.

Nach der Begrüßung durch den Großkarlbacher Ortsbürgermeister Erich Zimmermann ...

... und dem Grußwort von Wolfgang Niederhöfer sang der Kinderchor der Grundschule Dirmstein tatsächlich den Sonnenschein herbei.

Ministerpräsident Kurt Beck erinnerte daran, daß Mühlen immer schon Stätten der Begegnung gewesen seien, aber auch Orte mit mystischem Charakter, die in Fabeln und Märchen eine besondere Rolle spielten. Spontan rief er zu einem Wettbewerb für Kinder, aber auch Erwachsene auf: Man solle ihm Märchen oder Geschichten von Mühlen und Müllern zuschicken, aufgeschrieben oder gemalt, und einer Mühle am Eckbach zuordnen. Für die Gewinner gibt es eine Einladung nach Mainz und eine "schöne Belohnung". In Anspielung auf das herbstliche Wetter sagte Kurt Beck, unsere Heimat sei immer schön. Es brauche nur den richtigen Blick und die richtigen Schuhe. Und weil der Mühlenwanderweg mitten durch das Rebenanbaugebiet des malerischen Leiningerlandes verläuft, kredenzte ihm Eva I. aus Bissersheim, Weingräfin Leininger Land, einen edlen Tropfen aus dem Großen Pfalzweinglas.

 

Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten enthüllte anschließend der neunjährige Cosmas Kösters aus Kirchheim/W. die Sandsteintafel. Das stilisierte Mühlen­gebäude mit der Wasserlinie geht auf seinen Entwurf zurück und schmückt alle Wegweiser.

Mit seinem Gedicht "Brückenschlag - von der Entstehung der Welt bis zum Eckbach-Mühlenwanderweg" überraschte und erheiterte der Dirmsteiner Mundartdichter Albert H. Keil die Zuhörer.

Nachdem die letzten Töne der Jagdhornbläsergruppe Dirmstein verklungen waren, begaben sich die Festgäste in die Mühle am Weiher, wo sie mit echten Pfälzer Spezialitäten und charaktervollen Weinen verwöhnt wurden. Ein herzliches Dankeschön an die Landfrauen, die Bauern- und Winzerschaft, die Feuerwehr, den Siebenmühlenverein und alle anderen Helfer.

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